Archiv vom Mai 2009

Design und Handwerk — Gesprächsrunde in Klaffenbach

 

Am 20. Mai 2009 hat die Handwerkskammer Chemnitz zu einer Beratung Gestaltung/Design im Handwerk zwischen HWK’s, Lehrenden und dem Designserversachsen nach Klaffenbach eingeladen. Imitiert wurde das Gespräch durch den Designserversachsen. Anwesend waren Frau Kühnert (Klaffenbach), Frau Blank (HWK Chemnitz), Frau Eckold (HWK Dresden), Frau Lorenz (HWK Leipzig), Herr Springsguth (design service) und vom Designserversachsen Herr Schulz (IN-DESIGN), Herr Jahnscheck (pandiculor) und Herr Krzywinski (TU Dresden).

Nach einer ausführlichen Besichtigung des Schlosses und der Ausstellung Unikate (Arbeiten aus der Lehre zum Gestalter im Handwerk) wurde grundsätzliche Positionen zur Designauffassung und Ausbildung ausgetauscht. Dabei traten einige fruchtbare Differenzen zu Tage, die zukünftig bei einer Zusammenarbeit von Designern mit dem Handwerk zu beachten sind. Das Studium „Gestalter im Handwerk“ läuft in Chemnitz (maßgeblich verantwortet durch Herrn Springsguth und Herr Schulz) seit längerer Zeit stabil und sehr erfolgreich, in Leipzig läuft aktuell ein Kurs (mit Frau Köstler) und in Dresden (mit Herrn Stephan) ist einer für Ende des Jahres geplant. In Chemnitz sind auf Seite der Lehrenden bereits Nachwuchsdesigner in die Arbeit eingebunden, in Dresden und Leipzig war das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Weitere Themen waren der Sächsische Staatspreis für Design mit einer besseren Unterstützung des Handwerks bezüglich Vorbereitung und Einreichung sowie die Entwicklungen der Wanderausstellung des Designpreis einschließlich des Tags des Designs. Hier stießen die Vorschläge zu einer Professionalisierung des Vortragsangebots und eine mögliche Erweiterung um Workshopangebote auf reges Interesse.

In wesentliches Problem ist weiterhin, das in den HWKs aktuell keine expliziten Ansprechpartner für den Designbereich existieren, stattdessen wird dieser Bereich in Personalunion mit abgedeckt. Dies wird als unbefriedigender Zustand erlebt, erscheint jedoch aktuell nicht zu ändern, ein konkreter Vorschlag für eine mögliche Verbesserung wäre die Berufung eines beratenden Gremiums für die HWKs (eventuell in Verbindung mit IHKs). Um die HWKs kurzfristig mit mehr Beratungs- und Fachkompetenz zu Designfragen auszustatten, haben wir eine Führung durch die eingereichten Arbeiten bei Designpreis vorgeschlagen, die wir in Abstimmung mit subdesign durchführen werden.

Das Gespräch wurde von allen Beteiligten als fruchtbar aufgenommen uns soll so zukünftig im halbjährlichen Rhythmus stattfinden (aktueller Vorschlag: im Rahmen der Designpreis Nominierung im September, Alternativ bei den designersopen im Oktober, oder Staatspreis November).

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Besuch bei VEMAS und KMC in Chemnitz

 

Die Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen VEMAS und das Kompetenzzentrum Maschinenbau Chemnitz KMC sind zwei regionale Initiativen aus dem Investitionsgüterbereich, der in Sachsen vergleichsweise gut aufgestellt und von internationaler Relevanz ist. Jeweils einen Vertreter beider Institutionen haben wir den DESIGNSERVERSACHSEN, die Designlandschaft und Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt.  Leider kannten die beiden weder uns, noch den Designpreis, noch die Produktdesignförderung hier wäre also noch einiges zu tun.

Hier sind also Anregungen, wie wir uns hier gebündelt und intensiver einzubringen könnten, gefragt.  Ideen bitte einfach an den Vorstand.

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Veranstaltung des VDMA „Produktdesign als Ausdruck von Innovation und Wertigkeit“

 

gestern war ich bei der Veranstaltung des VDMA „Produktdesign als Ausdruck von Innovation und Wertigkeit“ welche insbesondere durch zwei Punkte einen sehr gelungen Eindruck auf mich machte:

Wermutstropfen: es gab mit Kupferrot nur ein Büro aus der Region welches vertreten war. Das Technische Design der TU Dresden hat die Designstudie einer Multiaxialgelegeanlage für Karl Mayer vorgestellt.

Wir haben noch lagen mit dem Vertreter des VDMA gesprochen und er steht einer intensiveren Zusammenarbeit sehr offen gegenüber. Wer an diese Stelle also etwas mehr mitmischen möchte und für Maschinen und Anlagen überzeugende Beispiele anbieten kann, meldet sich bitte nochmal. Ich würde hier gern weiter vermitteln um mit dem Designserver demnächst etwas präsenter zu sein.

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Grundsatzgespräch IHK Dresden

 

In einem ausführlichen Gespräch mit Dr. Baumann IHK Dresden ergab sich folgende kritische Einschätzung der Designsituation

Es passiert zu wenig, bis gar nichts Wahrnehmbares.

Diese Kritik haben wir vernommen und machen uns dran, genau das zu ändern. Die neue Webseite samt Blog sind da sicher erst ein Anfang. Das sich das lohnen kann, wird deutlich, wenn  der DESIGNSERVERSACHSEN andererseits als vorerst selbst perspektivisch als einzige regional einflussreiche Vereinigung gesehen wird.

Die IHKs möchte weiterhin etwas für und mit dem Design tun, allerdings ist das Feedback zu den bisherigen Angeboten sehr gering. Die Beratungsgespräche zum Design auf der INTEC wurden eigentlich nicht wahrgenommen (2 Besuche).

Konkrete Anknüpfungspunkte für mehr Öffentlichkeitsarbeit könnten sein: regelmäßige Veröffentlichung (monatlich) über neue Projekte Dresdner Designbüros im IHK Newsletter (erscheint wöchentlich) und unregelmäßig in den gedruckten Nachrichten, die monatlich herauskommen.

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