Artikel zum Schlagwort Designpreis

Tag des Designs Grassi Museum Leipzig 21. Januar

 

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Der Staatspreis ist kaum vorbei und das neue Jahr hat gerade erst angefangen, da gehen die sächsischen Designer schon in die nächste Runde. Am 21. Januar gibt es in Leipzig mit dem Tag des Designs einen voll gepackten Jahresauftakt um 2010 zu einem spannenden und erfolgreichen Jahr für die Designszene werden zu lassen.

Und damit die Szene endlich mal etwas stärker zusammen findet, wirken hier die Staatspreisausrichter von SUB design ebenso mit wie das Team hinter den Designers’ Open, die undsonstso Veranstalter, der designserver sachsen und natürlich das GRASSI Museum als Hausherrin. Wir alle freuen uns auf ein buntes, gesprächiges und konstruktives Miteinander.

Programmatisch geht’s los mit der Machbarkeitsstudie für ein Designquartier im Leipziger Westen. Dabei gibt es auch Input dazu, wie anderswo erfolgreiche Arbeit von Designzentren und -Initiativen gemacht wird.

Weiter geht es mit ausgewähltem Kommunikationsdesign moderiert von Prof. Rayan Abdullah und von dort zu Customized Innovation einem Vortrag von Dr. Johann Füller HYVE.

Undsonstso präsentiert wie fast schon gewohnt cooles und ehrliches aus den Tiefen der Kreativszene passend zum Tag des Design diesmal unter dem Motto “How To”. Sprechen werden die Leipziger Protagonisten Tim Klinger vom HOW TO magazin dem Magazin zum Mitmachen und Bernhard Schipper darüber wie man Unordnung in einer 3D Firma stiftet.

Dann ist es noch lange nicht zu Ende denn auch das Industriedesign kommt noch zu seinem Recht. Auch prägen die Lokalmatadoren Bernd Schröder, Chef von SCHRÖDER DESIGN; Alexander Jahn vom Farbmodul und Katrin Köstler das Bild. Den Abschluss bildet zurückgekehrt zu sächsischen Ursprüngen gleichzeitig international beschlagen Prof. Lutz Fügener mit Transportationdesign Visionen.

Und damit dann noch Raum zum Essen, Amüsieren und Reden bleibt, gibt es Musik, Mode und natürlich die Ausstellung der Arbeiten von Preisträgern und Nominierten des Sächsischen Staatspreises für Design.

Das komplette Programm findet ihr unter http://www.design-in-sachsen.de/tag_des_designs_leipzig.html

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Eine Nachlese des Designpreises

 

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Und alle zwei Jahre wieder – Sächsischer Staatspreis für Design 2009 in Dresden

Die Party war hochklassig, die Location im weißen Festspielhaus Hellerau passend wie selten, und es waren fast alle da, die sächsische Designszene und die Politik und wieder das leicht schizophrene Gefühl von Premium und Provinz, dass einen beschleicht, wenn man die sächsische Designpreisverleihung und die Wettbewerbseinreichungen betrachtet. Eine Nachlese des Designpreises.

Die Einreichungen im Bereich Kommunikationsdesign waren interessant, vielfältig und hatten teilweise hohes Niveau, wobei sich merkwürdigerweise nach wie vor kaum größere, sächsische Werbeagenturen beteiligen. Hier kann man zumindest eine insgesamt gesunde, selbsttragende Branchensituation konstatieren.

Im Bereich Produktdesign gab es einigen Diskussionsbedarf, denn es wurde kein erster Preis vergeben. Ein HDMI Kabel gewinnt den 3. Preis und ein kompletter Sportwagen wird nicht mal nominiert. Es könnte natürlich sein, dass es Produkte nicht ganz einfach haben, wenn sie in einer schwarz getünchten Diskothek in einem 60er Jahre Gebäude mit 2,5m Raumhöhe und alter Bürobeleuchtung präsentiert werden. Insgesamt ragte kein Objekt wirklich heraus, aber man konnte wie immer auch interessantes und einfach gut gemachtes Design zu sehen.

Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es beim Produktdesign massive Strukturprobleme in der Industrie gibt, wofür das Niveau des Produktdesigns ein wichtiger Indikator ist. Die Zuliefer-zentrierung der sächsischen Industrie ist nach wie vor das Hauptproblem der Designbranche, der Wirtschaft und damit auch des neuen Wirtschaftsministers Sven Morlok. Denn zwischen Zulieferer und Zentrale wird auch ein beträchtlicher finanzieller Mehrwert erwirtschaftet, der nicht im Land bleibt.

Förderprogramme, die einen Mittelstand ansprechen, der eigene Produkte entwickelt und vertreibt, werden auch weiterhin nicht funktionieren, weil es diese Firmen kaum gibt. Diese Firmen müssen quasi neu gegründet und entwickelt werden. Dafür muss es Förderung geben. Ansätze wie Manufakturen und Kreative Quartiere gibt es genug. Und seit der Studie zur sächsischen Kreativindustrie 2009 weiß man im Ministerium auch, wie viele Menschen in diesem Sektor arbeiten.

Die Sonderpreise Handwerk und Juniordesign haben sich etabliert und sind immer wieder Fundstelle guter Gestaltung und innovativer Ideen.

Soviel am Zustand der Designszene zu kritisieren ist - Der Designpreis funktioniert und ist immer wieder ein guter und wichtiger Treffpunkt, um mit vielen bekannten oder neuen Kollegen zu sprechen oder Kontakte zu den Institutionen zu pflegen.

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Designpreis 2009 - die Nominierten sind…

 

Die Zahlen zu erst - mit 274 Einreichungen sind es nur unwesentlich weniger als im bisher besten Jahr 2007, als es 291 Bewerbungen für einen der höchst dotierten Designpreise in Deutschand gab.  41 offizielle Nominierungen gibt es als Qualitätsprädikat und als Hoffnung, zu den Preisträgern am 25. November 2009 in großem Rahmen zu gehören.

Die Jury hat dieses Jahr eigentlich ein ganz gutes Händchen bei den Nominierungen gezeigt. Beim Sportwagen Melkus RS2000 aus Dresden bleibt allerdings rätselhaft, warum diesem hochkomplexen, gelungenen Designobjekt dieses Qualitätslabel verwehrt bleibt.

Ein kurzer Rundgang zwischen den Einreichungen und das Internetvoting zeigen ein recht breites Spektrum des sächsischen Designs, allerdings auf unterschiedlichem Niveau. Während sich Kommunikationsdesign und Investitionsgüter auf gutem Level mit frischen Ideen präsentieren, sind Fahrzeuge, Möbel,  Medizintechnik, Accessoires und Mode in der seit Jahren gleichen, sachsentypisch schwachen Struktur mit wenigen, kleinen Leuchttürmen vertreten.

Es ist ganz offensichtlich, dass die Designförderung in Sachsen nach wie vor nicht richtig greift. Komplizierte Einzelförderung für Technologie, Produktdesign, Messe und Marketing führen seit 15 Jahren nicht zum Ziel. Hier ist die Orientierung an gesunden Wirtschaftstrukturen und pragmatischen Förderprogrammen gefragt.

Die internationale Krise sollte in diesem Fall zu einem überlegten Umsteuern genutzt werden.

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Mitglied des Designservers unter den Staatspreis-Nominierungen

 

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Herzlichen Glückwunsch an Matthias Kratschmer, Radebeul zur Nominierung beim Sächsischen Staatspreis für Design 2009. Sein Entwurf für einen luftgekühlten Verflüssigungssatz zur Herstellung von Prozeßkälte für die Firma Bitzer SE (Sindelfingen), Werk Schkeuditz war unter den 41 ausgezeichnete Produkten, die am 9. September 2009 für den Sächsischen Staatspreis für Design nominiert wurden.

Die Jury unter Leitung des renommierten Designers Prof. Detlef Rahe nominierte aus den 274 Einreichungen in vier Kategorien innovative Produkte und Designs für den Sächsischen Staatspreis für Design, der am 25. November 2009 im Rahmen des “1. Deutschen Marken- und Designkongress” verliehen wird.

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