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Konferenz Deutscher Designzentren tagt in Dresden

 

Zwar hat Sachsen kein eigenes Designzentrum aber um so mehr freut es uns, dass heute vorerst ausnahmsweise Gelegenheit gab, sich in die Runde der Deutschen Designzentren einzuklinken.
Anwesend waren Vertreter des DESIGNLABORs Bremen, Fr. Havliza; des IDZs Berlin, Fr. Horsch; des DESIGNZENTRUMS Mecklenburg Vorpommern, Hr. Kranz; des DESIGN CENTERs Stuttgart, Fr. Lenk; der
DESIGN INITIATIVE NORD, Hr. Meyer-Bogya und Hr. Kupetz vom RAT FÜR FORMGEBUNG.
Der für uns spannendste Teil waren die Reaktionen, zur Vorstellung der sächsischen Designszene, welche das Technische Design auf Anfrage des SMWA zusammengestellt hat. Und die fielen durch die Bank zustimmend aus. Das bestätigt die kritische Analyse ebenso wie die anvisierten möglichen Schritte zu einer vernetzten Designszene. Auch seitens des SMWA kam die Bestätigung, das die Zusammenfassung hilfreich ist und es wurde die Bereitschaft signalisiert die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen.

Unsere Präsentation war in 4 Punkte gegliedert: Akteure und Aktionen, Herausforderungen, Perspektive Sachsen sowie Perspektive Mitteldeutschland. Sie setzt damit beim status quo an und weißt einen Weg für die nächsten 5 bis 10 Jahre. Sie ist, wie inzwischen fast üblich, als prezi unter http://prezi.com/s-2fv3r2hpb8/ zu finden.
Bitte nutzt die Kommentarfunktion zum Blog ausgiebig um euch möglichst direkt einzubringen, denn natürlich können die aufbereiteten Inhalte bisher nur einen Ausschnitt darstellen.

Darüber hinaus gab es in der Runde weiter Informationen und Diskussionen zum Bezug von Kreativwirtschaft und Stadtentwicklung sowie zur Präsentation Deutschen Designs im Asiatischen Raum. Dazu in Kürze mehr.

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DIE KREATIVE STADT - Balance aus Wirtschaft, Kunst, Gesellschaft

 

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Das WORLD CULTURE FORUM eine Dresdener Einrichtung tagt diese Woche in großem Rahmen in derStadt und wir “Kreativen” bekommen es wieder nur am Rand mit, oder? Zumindest einen Vortrag könnte für uns alle ganz aufschlussreich sein - Die kreative Stadt.

In dieser Veranstaltung wird die Bedeutung der „Kreativen“ (Künstler, Architekten, Designer, Kulturschaffender, kreativer Unternehmer etc.) für die Entwicklung moderner Gesellschaften diskutiert. Die Stadt wird dabei nicht nur als Raum begriffen, der durch die Anwesenheit kreativer Köpfe profitiert; gleichzeitig war und ist es vor allem die moderne Stadt, die den Kreativen als Grundlage ihrer Arbeit dient. Dabei sollen auch mögliche Schattenseiten der flexiblen Arbeitswelt angesprochen werden, welche gerade Beschäftigte in den sogenannten kreativen Berufen häufig ausgesetzt sind.

Referenten:
Prof. Dr. Günter Faltin – Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Peter Marcuse – Columbia University NY
Dr. Philipp Klaus – INURA Zürich Institut
Prof. Nikolaus von Kaisenberg – Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Moderation: Markus Föderl – Schweizer Rundfunk

Zeit und Ort
Samstag 10. Oktober 11:00 - 12:30Uhr
Gläsernes Studio in der VW Manufaktur

Weitere Hinweise:
Partner/Initiator: WORLD CULTURE FORUM
Simultanübersetzung deutsch/englisch

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Konstruktion und Design kommen zusammen

 

Die ICED 09 (größte internationale Konstruktionskonferenz) in Stanford ist vorbei und man ist aus meiner Sicht dem Thema der Konferenz “design has never been this cool” tatsächlich ziemlich nahe gekommen. In jedem Fall stellen diese 4 Tage mit dem Center for Design Research, der d school und ideo eine Trendwende im Umgang von (Engineering) Design und (Industrial) Design dar. Die Auswahl von Kopenhagen als nächstem Konferenzort 2011 unterstreicht diesen Eindruck nochmal.

Die Keynotes waren alle ausserordentlich gut gewählt und hervorragend präsentiert. Amory Lovin sprach mit Factor 10 Engineering über ganzheitliche Ansätze zum Senken von Kosten und Energieverbrauch und Sebastian Thrun Towards Self-Driving Cars über die Darpa Design Challenge. Beide zeigten sehr überzeugend wozu radikale, professionele und coole Entwicklungsarbeit führen kann. Aus der Praxis gab es den Vortrag von Dennis Boyle IDEO, mit schönen Beispiele für RedCross, Yellow Strom und Shimano, methodisch gab es einen kleinen Einblick zu insights, storytelling, abstrakten und konkreten Prozessschritte. und es ging bis zur Kosmetikberatung durch Mobiltelefone, vorgetragen von HP — ein kleiner Paukenschlag für eine Konstruktionskonferenz .

Ein Besuch in der d school in Standford samt Führung durch Bernie Roth gab einen guten Einblick, wie kreative und flexible Arbeitsräume inmitten einer Elite-Uni aussehen können. Sehr angenehme Leute in produktivem Umfeld mit überzeugenden Produktideen, die sich selbst nicht als Designer sondern als Design-Thinker verstehen.

Der letzte Tag war wieder sehr voll gepackt und begann für mich mit einer Session zu Supporting the Designer, danach ging es zu IDEO in Palo Alto und es gab eine Führung mit Dennis Boyle. Neben einer ganzen Reihe von spannenden Projekten ließ er uns ein wenig hinter die Kulissen blicken. IDEO hat in Palo Alto mehrere Gebäude (eine Art kleiner Campus) zumeist ehemalige KFZ-Werkstätten. Abwechselnd kommt man so durch normale Designarbeitsplätze (wenn auch mit an der Decke hängenden Fahrrädern), die Jurte, das ToyLab, Werkstätten, Besprechungs-, Ess- und Experimentierplätzen bis zum Büro im Bus. Das zu sehen, war für ein paar Konstrukteure tatsächlich wie eine völlig andere Welt. Schön wenn “designen” so greifbar wird.

Eine interessante und ertragreiche Session zum Entscheidungsprozess mit David Ullmann, sowie Beiträgen aus Stanford, Cambridge und der Mälarden Universität in Schweden setzte einen gelungenen Schlusspunkt unter 4 Tage wissenschaftliche Gedanken zu Design und Designprozessen.

Zuletzt gab es noch einen Rückblick auf die Arbeit der Special Interest Groups auch hier aus Designsicht sehr erfreuliches aus der Theorie-, der Ausblidungs- und der Human Behavior Gruppe. In Kopenhagen wird es jetzt also weitergehen und es ist zu hoffen, dass die deutschprachige Designforschungsgemeinschaft dann bedeutend auffälliger vertreten sein wird.

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